Schule / Vereine und Verbände

Im Kommunalwahlkampf 2006 hat die SPD intensiv dafür geworben, anstatt Millionen in den Ausbau von Wirtschaftswegen endlich in die Zukunft unserer Kinder, sprich in die Schulen, zu investieren. Der Erfolg bei der Wahl gab uns Recht und so wurde allein in die Ludwig-Windthorst-Schule fast 1,5 Millionen Euro investiert. Das Ergebnis kann sich sehen lassen, die Glandorfer SPD ist sehr stolz darauf, an dieser Entwicklung beteiligt gewesen zu sein. Auch die Grundschule Schwege wurde zwischenzeitlich modernisiert. Somit besteht hier kein dringender Handlungsbedarf, die Gemeinde hat ihre Hausaufgaben gemacht. Jedoch steht die Umgestaltung des Schulfhofs der Ludwig-Windthorst-Schule auf der Tagesordnung. Hier könnte es unter bestimmten Voraussetzung zu einer Förderung aus dem ILEK-Programm kommen. In jedem Falle aber hält es die Glandorfer SPD für notwendig, hier auch Gemeindegelder für diese Massnahme zur Verfügung zu stellen.

Nachdem die CDU mit ihrer Mehrheit im Jahre 2005 die Richtlinien zur Förderung von Vereinen und Verbänden geändert hat, ist die Förderung auf Vereine mit Jugendarbeit konzentriert worden. Die SPD Glandorf hat diese Änderung damals abgelehnt, hat aber in den vergangenen Jahren die Verteilungsbeschlüsse im Sozialausschuss mitgetragen. Dennoch moniert die SPD die stetig fallende Fördersumme, da die Anzahl der Kinder und Jugendlichen aus demografischen Gründen sinkt. Offenbar hat die CDU von Anfang an darauf spekuliert, was wir für ein ungutes Mittel halten, um Gelder einzusparen. Die SPD wird daher im neuen Rat den Antrag stellen, die Fördersumme auf mindestens € 10.000,- anzuheben und festzuschreiben. Diese Summe wird dann nach Köpfen auf die Vereine und Verbände, die Jugendarbeit betreiben, verteilt.

Darüber hinaus sollen die scharfen Bedingungen für Vereine und Verbände, die keine Jugendarbeit betreiben, gelockert werden. In Zukunft soll wieder jeder Verein oder Verband einen Förderantrag stellen können, der wohlwollend geprüft wird. Im Falle des Verlustes der absoluten Mehrheit der CDU im Rat ist die SPD sehr optimistisch, diese Vorhaben schnell umsetzen zu können.